| LUDGER MINTROP | |
Der Mann der in die Erde blickte
Gerhard Keppner
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Prof. Dr. Emil Wiechert (1861-1928), der große Seismologe, |
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Mintrops erste patentierte Feldapparatur aus dem Jahr 1917. |
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Wellenfronten, Schallstrahlen und Laufzeitkurven der direkten, der reflektierten und der refraktierten (Mintrop-) Welle. Entscheidend das Erkennen der indirekten Welle als Refraktion einer tieferen Schicht mit erhöhter Schallgeschwindigkeit. |
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Registrierzelt mit Mintrops weltweit eingesetztem Feldseismographen. |
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Mintrop-Seismograph im Einsatz. |
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Vertikalseismogramm einer Sprengung mit Schallspur (oben), Datenspur (Mitte) und Abriss, der den Schussmoment anzeigt (unten). |
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Ermittlung der Form eines verdeckten Gebirgskörpers (z.B. Salzstock) mit höherer Wellengeschwindigkeit durch Konstruktion der Wellenfronten. Nach E.A. Ansel und Fr. Trappe (SEISMOS) 1926. |
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Reflexions-Verfahren. Anordnung der Sprengungen und Seismographen beim Linienschießen. Zwei Horizonte in unterschiedlicher Tiefe werden hier reflexionsseismisch erfasst. Links das resultierende Seismogramm. |
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Refraktionsseismik in Mexiko 1923. Zum Transport der seismischen Truppausrüstung im Gelände genügte ein Maultier. |
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„Flachwasser-Seismik" in der Lagune Tamiahua/Mexiko, Juli 1923 |
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Schuss in der Lagune abgetan. Registriert wurde an Land mit drei Seismographen. Mintrop ließ es sich nicht nehmen, dem Ereignis beizuwohnen. (Zum Abendessen gab es reichlich Fisch.) |
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P. Liebrecht, O. Rellensmann, L. Mintrop und O. Geußenhainer in Dos Bocas bei San Diego, Mexiko, 1923. Mintrops kollegiales, ja herzliches Verhältnis zu seinen Mitarbeitern wird vielfach bezeugt. Auch die gute Entlohnung wird lobend erwähnt. |
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Der erste Schuss in den USA fiel am 24.7.1923 in Oklahoma. „First blasting done" meldet ein Telegramm der Zentrale in Hannover. |
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Mit der Entdeckung des ölführenden Orchard-Salzdoms unweit Houston, |
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Explosionsartiger Anstieg von Salzstock- und damit Ölfunden in der |
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Vollmotorisierter SEISMOS-Trupp 1926 in Louisiana. |
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Funkausrüstung eines Refraktionstrupps im Juni 1926 bei Lafayette in Louisiana. |
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Der „Boss" bei einem Truppbesuch 1926 in Texas. |
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Small Talk, März 1926 in Texas. |
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Unter Wasser einsetzbarer Seismograph für die Sumpfregionen Louisianas |
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Dr. Friedrich Trappe und Dr. Ludger Mintrop in Topila, Mexiko, 1926. |
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Persien (Iran) 1928. Umzug eines SEISMOS-Trupps von Haft Kel nach |
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SEISMOS-Camp in Persien (1928). Im Hintergrund eine Ölfackel. |
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Refraktionsseismik in Persien. Fototermin am Haft-Kel-Ölfeld (1928). |
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Refraktionsseismik im Irak 1928. Die Türkish Petroleum Company |
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Sendestation zur Übertragung des Schussmoments, |
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PATENTSCHRIFT Nr. 371963, Neuausgabe des Patents am 23.3.1923 |
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Ende 1930 wurde L. Mintrop die Ehrenmitgliedschaft der SEG |
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Mintrop wird Ehrendoktor der |
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Mintrop wird am 1. Dezember 1950 |
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Am 9. September 1955 verleiht |
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Ludger Mintrop als Professor an der Technischen Hochschule und der |
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Im Ruhestand auf dem Stammsitz Barkhoven in Essen-Werden |
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Brief Mintrops vom 31. Juli 1951 an seinen hochgeschätzten Mitarbeiter |
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Die SEG gedenkt Mintrops 25jähriger Ehrenmitgliedschaft |
Gedenkstein in Essen-Werden. |
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SV MINTROP für seismische Messungen im Offshore-Bereich. Hinter dem Mess-Schiff hergezogene Luftpulserbatterien feuern synchron in regelmäßigen Abständen, während kilometerlange Streamerkabel mit eingearbeiteten Hydrophonen die Echos auffangen. (Fotos H. D. Kühn) |
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Sprengseismik über dem Genfer See. Ultraleichte Bohrgeräte, von Hubschraubern abgesetzt, bringen den Sprengstoff in den Grund. In flacherem Gelände leisten schwere, mittlere bis leichte Bohrgeräte diese Arbeit. Die Echos der Sprengungen werden von Geophonen aufgefangen, die, in enormer Anzahl eingepflanzt und oft flächenhaft gruppiert, eine dreidimensionale Erfassung des Untergrunds gestatten. (Foto H. Werner) |
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Drei schwere Vibratoren in Arbeitsstellung. Auf ihre herabgelassenen Bodenplatten gestützt, vibrieren sie synchron und senden Impulse in den Untergrund, die an Schichtgrenzen reflektiert werden und diese abbilden. Die Registrierung und Verarbeitung der Signale unterscheidet sich nicht wesentlich von der des Spreng-Verfahrens. (Foto G. Keppner) |






































